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Die Ypsilon-Bahn

(Germany)

Die Ypsilon-Bahn

Die Ypsilon-Bahn

1920 gründeten in Berlin drei junge Leute eine Fabrik für Modellspielwaren und hoben damit die Ypsilon-Bahn aus der Taufe. Die Bahn wurde vorrangig in Spur 1 hergestellt, auf Sonderwunsch auch in Spur 0. Die Besonderheit ist, dass sie fast maßstäblich gehalten wurde. Ein Novum in dieser Zeit. Die Modelle bestehen zudem fast komplett aus Holz. Für die Räder (Speichenräder) wurde Zinkdruckguß verwendet, was auch sehr innovativ war. Die Fertigungstiefe war sehr groß. Vom Elektromotor bis zum Gleismaterial wurde offenbar alles selbst hergestellt bzw. entworfen. Die Modelle wurden farbig gebeizt. Die Wagen grün oder braun. Eine Lokomotive ist farblos bekannt. Das Rollmaterial und alle gebeizten Bauteile an Gebäuden und Zubehör wurden schließlich mit Schellack überzogen. Die Bauteile selbst sind ausschließlich zusammengenagelt. Eine Y-Bahn ist nicht geklebt worden. Die Gebäude waren meist mit matter weißer Farbe gestrichen. Ein weiteres typisches Kennzeichen ist die Besandung von Grundplatten, Sockeln und Gleiskörpern.

Die Modelle haben vielfach englische Vorbilder. Bekannt ist auch die Teilnahme der Firma an einer englischen Messe. Der erste Katalog wurde sogar viersprachig gehalten. Offenbar wurde die englische Modellbauszene als Vorbild genommen. Es ist aber bisher noch kein Original in GB bekannt geworden. Die bekannten Originale wurden bisher in Deutschland, der Schweiz, in Holland und in Tschechien gefunden. Für weitere Hinweise bin ich sehr dankbar!

Die Inhaber

Paul Schroeder - war nur Namensgeber und wahrscheinlich derjenige, der als Kaufmann eine Firma gründen durfte. Er schied bereits 1921 wieder aus und ging eigenen Geschäften nach.

Carl Säuberlich - gilt als Universaltechniker und Lebemann, der z.B. Gedichte über Technik geschrieben hat. Er war Inhaber bis 1924 und verließ dann die Firma. Er arbeitete als Ingenieur für Siemens Hausgeräte in Berlin, verfaßte u.a. Bücher über moderne haushaltsgeräte. Er verstarb 1934 nach einem Segelunfall.

Heinrich Jacobi - war derjenige, der am längsten die Firma aufrecht erhielt. Er führte sie ab 1924 allein und mußte im Frühjahr 1927 Insolvenz anmelden. Er arbeitete danach als Ingenieur in Berlin und starb 1951.

Ein wichtiger Name ist noch im Spiel: Fritz Saran. Die Firma Fritz Saran war ein alteingesessener Optiker in Halberstadt. Die Firma expandierte nach Berlin und betrieb einen Laden und Versandhandel für technische Lehrmittel und Spielzeug. Saran förderte offenbar die Marke Ypsilon, indem er fast alle Produkte in seinen Katalogen international vertrieb. Saran ist heute noch in Halberstadt als Optiker bekannt.

The Wye Railway

Was founded in 1920 in Berlin three young people a factory for model toys, overruling the Wye web of baptism. The track was produced primarily in lane 1, on special request in 0 gauge is special because it was held almost to scale. A new feature at this time. The models also consist almost entirely of wood. For the wheels (wheels) cast zinc was used, which was also very innovative. The vertical integration was very large. From the electric motor to track material apparently everything was self produced or designed. The models were stained in color. The cars green or brown. A locomotive is known colorless. The rolling stock and all stained parts of buildings and equipment were finally coated with shellac. The components themselves are exclusively nailed together. A Y-web is not glued. The buildings were mostly painted with matt white paint. Another characteristic feature is the sanding base plates, sockets and rail tracks.

The models have many English models. Also known is the participation of the Company at an English fair. The first catalog was even held in four languages. Apparently the English Modelling scene was taken as a model. However, it is known as yet no original in the UK. The known originals have been found in Germany, Switzerland, Holland and the Czech Republic. For further information, I am very grateful!

the owner

Paul Schroeder - was only named, and probably the one who was allowed to set up a company as a salesman. He already retired 1921 and went their own businesses after.

Carl Säuberlich - is considered a universal technician and bon vivant who, for example, Poetry has written about technology. He was the owner until 1924 and then left the company. He worked as an engineer for Siemens Home Appliances in Berlin, wrote, inter alia, Books on modern home appliances. He died in 1934 after a sailing accident.

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